Die Gemeinde Schwieberdingen informiert

Informationen zum Coronavirus

Aktuelle Lageentwicklung zum Coronavirus 

Aktuelle Mitteilungen der Gemeinde - Informationen zum Regelbetrieb in den Kindertagesstätten

Stand 03.07.2020 - 08:10 Uhr

Maskenpflicht

Seit 27.04.2020 müssen nach der Corona-Verordnung Personen im ÖPNV, an Bahn- und Bussteigen und beim Einkaufen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Durch Verordnung des Bürgermeisters (7,3 KiB) gilt dies in Schwieberdingen auch für alle Besucher in den Räumlichkeiten der gemeindlichen Bibliothek und des Rathauses. Von der Verpflichtung ausgenommen sind Kinder bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr und Personen, die aus medizinischen Gründen oder behinderungsbedingt keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen können.

Aktuelle Verordnungen

Die Landesregierung hat am 23. Juni 2020 eine neue Corona-Verordnung erlassen. Die aktuelle Corona-VO in der ab 01. Juli 2020 gültigen Fassung können Sie unter folgendem Link aufrufen:
https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/corona-verordnung-ab-1-juli-2020/

Die wesentlichen Änderungen ab 01. Juli 2020:

- Ab dem 1. Juli dürfen sich im öffentlichen Raum nun genau wie im privaten Raum 20 Personen treffen. Die neue Verordnung unterscheidet dann nicht mehr zwischen privaten und öffentlichen Räumen. Die Regelungen dazu finden Sie jetzt in Paragraf 9.
- Ab dem 1. Juli ist bei privaten Veranstaltungen mit nicht mehr als 100 Teilnehmenden kein Hygienekonzept wie in Paragraf 5 gefordert mehr nötig. Dies gilt etwa für Hochzeitsfeiern, Taufen und Familienfeiern.
- Ab dem 1. Juli sind Veranstaltungen mit bis zu 250 Personen möglich, wenn den Teilnehmenden für die gesamte Dauer der Veranstaltung feste Sitzplätze zugewiesen werden und die Veranstaltung einem im Vorhinein festgelegten Programm folgt. Also etwa Kulturveranstaltungen, Vereinstreffen oder Mitarbeiterversammlungen.
- Ab dem 1. August sind Veranstaltungen mit weniger als 500 Personen wieder erlaubt.Untersagt sind weiterhin Tanzveranstaltungen mit Ausnahme von Tanzaufführungen sowie Tanzunterricht und -proben.
- Bis zum 31. Oktober sind Veranstaltungen mit über 500 Teilnehmenden weiter untersagt.
- Clubs und Diskotheken dürfen weiterhin nicht öffnen. Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen sowie jede sonstige Ausübung des Prostitutionsgewerbes im Sinne von § 2 Absatz 3 des Prostituiertenschutzgesetzes bleiben ebenfalls untersagt.
- Abstandsregelungen und Maskenpflicht bleiben bestehen.

Folgende Verordnungen sollen ab dem 1. Juli entfallen. Hier gelten dann die in der neuen Corona-Verordnung festgelegten Regelungen.
Vergnügungsstätten
Kosmetik und medizinische Fußpflege
Beherbergungsbetriebe
Freizeitparks
Gaststätten
Bordgastronomie
Veranstaltungen
Private Veranstaltungen
Indoor-Freizeitaktivitäten
Maskenpflicht in Praxen

Wir appellieren an die Bürgerschaft, alle getroffenen Anordnungen unbedingt zu befolgen.

Corona-Verordnung der Landesregierung (307,7 KiB) vom 01.07.2020
Verordnung Friseurbetriebe (117 KiB) vom 03.05.2020
Verordnung Schule (39,1 KiB) vom 29.06.2020
Hygienehinweise für die Schulen in BW (207,4 KiB) ab 29.06.2020
Verordnung für Kindertageseinrichtungen (14,7 KiB) vom 29.06.2020
Hygienehinweise für Kinder- und Jugendeinrichtungen (255,6 KiB) vom 26.06.2020
Verordnung Einreise-Quarantäne (278,9 KiB) vom 30.06.2020
Verordnung Musik- und Jugendkunstschulen (87,6 KiB) vom 25.06.2020
Verordnung Sport (96 KiB) vom 25.06.2020
Verordnung Angebote Kinder- und Jugendsozialarbeit (114,7 KiB) vom 26.06.2020
Beherbergungsverbot (83,6 KiB)vom 25.06.2020
Verordnung für Pflegeeinrichtungen (146,6 KiB) vom 25.06.2020
Verordnung Private Veranstaltungen (107,9 KiB) vom 08.06.2020
Bußgeldkatalog (93,2 KiB) vom 02.06.2020

Weitere Informationen finden Sie unter den FAQs des Ministeriums:
https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/faq-corona-verordnung/

Zahl der bestätigten Corona-Fälle in Schwieberdingen:
Seit Ausbreitung des Corona-Virus liegen bzw. lagen in Schwieberdingen 24 bestätigte Corona-Fälle vor. (Stand: 03.07.2020)

Allgemeinverfügung zur Quarantäne von Infizierten und Kontaktpersonen

Die Gemeinde Schwieberdingen hat am  31. März 2020 diese Allgemeinverfügung (189 KiB) über die häusliche Absonderung von Personen, die mit dem neuartigen Corona-Virus SARS-CoV-2 infiziert sind und deren Kontaktpersonen Kategorie I zur Eindämmung und zum Schutz vor der Verbreitung der Atemwegs­erkrankung COVID-19 erlassen.
Diese Allgemeinverfügung gilt ab dem auf die Bekanntmachung folgenden Tag. Gemäß §1 Abs. 5 der Verordnung des Innenministeriums zur Durchführung der Gemeindeordnung (DVO GemO) erfolgt die Bekanntmachung als Notbekanntmachung hier auf der Homepage der Gemeinde Schwieberdingen. Die Veröffentlichung wurde am 02.04.2020 im Amtsblatt der Gemeinde Schwieberdingen wiederholt.

Rathaus

Die Gemeindeverwaltung bittet die Bürgerschaft im Hinblick auf das Coronavirus, das Rathaus nur in dringenden Fällen aufzusuchen und uns nach Möglichkeit nur telefonisch oder per E-Mail zu kontaktieren.

Terminvereinbarung bei unaufschiebbaren Fällen:
- Amt 1 / Kämmerei und Personalamt
Kasse, Stundungen, Miete, Steuern, Abgaben und Personal sowie Stellenausschreibungen
Terminvereinbarung unter Telefon 07150 305-121

- Amt 2 / Haupt- und Ordnungsamt
Bürgerservice:
Wohnungsanmeldungen, Wohnungsummeldungen, Personalausweise, Reisepässe, Kinderreisepässe (nur falls derzeit kein gültiges Dokument vorliegt,)Gewerbeanmeldungen, Gewerbeummeldungen und Gewerbeabmeldungen
Terminvereinbarung unter Telefon 07150 305-133, -134, -136

Im Übrigen:
Schulen, KiTas und Hort (Anfragen bitte über die Einrichtungsleitungen)
Senioren, Kultur, Vereine, Sicherheit, Ordnung und Verkehr, Gemeindevollzugsangelegenheiten, Feuer- und Bevölkerungsschutz, Bestattungswesen und Standesamt, Rente und Sozialwesen, geflüchtete Personen, Obdachlosigkeit
Terminvereinbarung unter Telefon 07150 305-134

- Amt 3 / Bauamt
Gebäudemanagement, Wasser, Abwasser, Bauhof, Vergaben, Baurecht
Terminvereinbarung unter Telefon 07150 305-141

Informationen zum Regelbetrieb in den Kindertagesstätten ab 29.06.2020

Informationen zur Umsetzung des Regelbetriebs unter Pandemiebedingungen in den gemeindlichen Betreuungseinrichtungen ab dem 29.06.2020
 

Gemeindliche Kindertagesstätten
Die Anmeldung kann ab sofort erfolgen, indem das Anmeldeformular (101,4 KiB) mit Anlage Gesundheitsbestätigung (9,8 KiB) per E-Mail oder postalisch an Ihre Betreuungseinrichtung gesendet wird. Das zugehörige Anschreiben vom 22.06.2020 (144,5 KiB) finden Sie hier.

- KiTa Sonnenschein (inklusive Stuttgarter Straße)
Frau Wunsch oder Stellvertretung, Telefon 07150 352942, Mail kitaleitung.sonnenschein@schwieberdingen.de

- KiTa Wirbelwind
Frau Rüppel oder Stellvertretung, Telefon 07150 31358, Mail kitaleitung.wirbelwind@schwieberdingen.de

- KiTa Herrenwiesen
Frau Terla oder Stellvertretung, Telefon 07150 378870, Mail kitaleitung.herrenwiesen@schwieberdingen.de

- KiTa Pusteblume
Frau Brkic oder Stellvertretung, Telefon 07150 352601, Mail kitaleitung.pusteblume@schwieberdingen.de

Grundschulkinderbetreuung
- Hort- und Kernzeit, Bergschule, Schulberg 21
Die Betreuung wird zu den bisher gebuchten Zeiten angeboten. Die Anmeldung für die Notbetreuung erfolgt, indem das Anmeldeformular (59 KiB) an die Einrichtungsleitung Frau Jung oder Stellvertretung gesendet wird, Telefon 07150 305-411, Mail HortLeitung@Schwieberdingen.de.

Schulen
- Die Notbetreuung der Schulen findet durch die Lehrerinnen und Lehrer statt. Auf die gesonderte Kommunikation der Schulen wird verwiesen.

- Die Schulsozialarbeit ist aktuell von 9 - 17 Uhr (Montag bis Freitag) erreichbar. 
Melanie Seltmann, Telefon 0174 1551700, Mail seltmann.schulsozialarbeit@schwieberdingen.de 
Sarah Pepe, Telefon 0174 1535396, Mail pepe.schulsozialarbeit@schwieberdingen.de

Elternbeiträge
Die Gemeinde Schwieberdingen hat für die Zeit, in der aufgrund der Corona-Pandemie eine Betreuung in den gemeindlichen Einrichtungen nicht möglich war, keine Elternbeiträge erhoben. Auch für die bisher sehr reduzierte Notbetreuung wurden keine Elternbeiträge erhoben. Deshalb wurden im April keine Elternbeiträge abgebucht; bereits im Monat März 2020 abgebuchte Elternbeiträge werden auf künftige Forderungen angerechnet. Ab Mai werden für die an der erweiterten Notbetreuung teilnehmenden Kinder wieder Elternbeiträge (256,6 KiB) in Abhängigkeit der Betreuungszeit erhoben.
Die Elternbeiträge für den Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen werden ab 01.07.2020 erhoben.

Ergänzende Hinweise des Gesundheitsamts Ludwigsburg zum Umgang mit COVID-19-Erkankungen oder COVID-19-Verdachtsfällen in Kindertageseinrichtungen oder Schulen:
Vorgehen in Kindertageseinrichtungen und Schulen bei kranken KindernBegleitschreiben (23,6 KiB)

Aktuelle Hinweise zum Coronavirus (SARS-CoV-2) in einfacher Sprache

Das Coronavirus SARS-CoV-2 breitet sich derzeit schnell aus. Man muss keine Panik haben, aber vorsichtig sein.

Von Seiten der Gemeindeverwaltung werden in Abstimmung mit übergeordneten Behörden alle notwendigen Maßnahmen ergriffen und kurzfristig umgesetzt.
Zum Schutz gegen CoV-2, Influenza/Grippe und anderen Infektionskrankheiten:

Hygienetipps:

- Husten und Niesen in Taschentuch oder Armbeuge
- Oft und gründlich Hände waschen
- Abstand zu Kranken (1-2 m) – keine Hand geben

Sie hatten persönlichen Kontakt zu einem Patienten mit Coronavirus?
Gesundheitsamt anrufen! Tel. 07141 144 469400

Sie waren in den letzten 14 Tagen in einem Risikogebiet?
- unnötige Kontakte meiden, 14 Tage zu Hause bleiben.
- Wenn Sie husten und niesen müssen: Hygienetipps beachten, Arzt anrufen

Aktuelle Risikogebiete vom Robert-Koch-Institut 

Sie waren nicht in einem Risikogebiet, aber in einer der Regionen mit Coronafällen?
Wenn Sie innerhalb von 14 Tagen nach Rückkehr Fieber, Husten oder Atemnot haben, rufen Sie einen Arzt an.

Gemeinde Schwieberdingen

Telefon-Hotlines:
Landesgesundheitsamt:
Tel. 0711 90439555
Montag - Freitag 09:00-16:00 Uhr

Kreisgesundheitsamt:
Tel. 07141 14469400
Montag - Donnerstag:
08:30 Uhr – 12:30 Uhr und 14:00 Uhr - 16:00 Uhr,
Freitag: 
08:30 Uhr - 12:30 Uhr
Gemeinde Schwieberdingen (zu den Öffnungszeiten des Rathaus)es:  
Tel. 07150 305-131

Ganz wichtig zum Schutz vor Corona und anderen Krankheiten: Oft und gründlich Hände waschen!

Bild zum korrekten Hände waschen

Appell und Videobotschaften des Bürgermeisters

Liebe Mitbürgerinnen und liebe Mitbürger,
 
die Mitarbeiterschaft aller Gemeindeeinrichtungen sowie die Mitglieder des Leitungsteams sind derzeit dabei, unsere Gemeinde und die gesamte Bevölkerung durch eine schwierige und ernste Situation zu führen.
Jeder an seinem Platz und jeder in seiner Position leistet hier hochengagierte Arbeit zum Wohle unserer gesamten Gemeinde. Dies bindet viele Ressourcen an zahlreichen Stellen.

Ich bitte deshalb um Ihr Verständnis, dass wir Ihre berechtigten Fragen nicht in der Schnelligkeit beantworten können, die Sie von uns gewohnt sind.
Oberste Priorität hat derzeit die Bewältigung dieser ernsten Situation. Ebenso erlaube ich mir die Bitte: Wenden Sie sich nur bei unaufschiebbaren Sachverhalten an die Verwaltung, damit wir Ihnen weiterhelfen können.
Nach Normalisierung werden wir dann wieder im vollem Umfang unsere Dienstleistungen für Sie anbieten können.

Im Namen der Mitarbeiterschaft, des Leitungsteams und persönlich möchte ich mich an dieser Stelle für viele Rückmeldungen bei Ihnen bedanken, die uns gute Wünsche und Durchhaltevermögen wünschen – dies freut
uns sehr und gibt uns Kraft.

Schwieberdingen, Dienstag, 24.03.2020 

Mit freundlichen Grüßen und bleiben Sie gesund.

Nico Lauxmann
Bürgermeister  
 

Liebe Mitbürgerinnen und liebe Mitbürger,
 
aufgrund der schnellen Ausbreitung des Corona-Virus habe ich weitreichende Anordnungen für die Gemeinde Schwieberdingen erlassen.
 
Alle Anordnungen sind zum Wohle unserer Gemeinde und unserer Bürgerschaft getroffen worden. Sie dienen zum Schutz der gesamten Bevölkerung – aber auch vor allem der Risikogruppen wie beispielsweise unserer älteren Generation.
 
Aktuelle Informationen
 
Es ist mir bewusst, dass die Schließungen der Einrichtungen ein großer Eingriff in das gesellschaftliche Leben unserer Gemeinde darstellt. Aber es gibt derzeit dazu keine Alternative. Bei den nun angeordneten Maßnahmen orientieren wir uns streng an Anweisungen und Empfehlungen von übergeordneten Behörden sowie an den Anordnungen unserer Landesregierung. Über die Notwendigkeit weiterer Maßnahmen entscheidet das Leitungsteam tagtäglich und nach aktueller Sach- und Faktenlage.
 
Bitte verfolgen Sie regelmäßig unsere aufgearbeiteten Informationen, die wir Ihnen im Amtsblatt sowie auf der gemeindlichen Homepage (www.schwieberdingen.de) aktuell zur Verfügung stellen.
 
Das Leitungsteam
 
Schwieberdingen hat sich auf eine solche Situation sehr gut vorbereitet und steht im ständigen Austausch mit dem Landratsamt sowie mit dem Gesundheitsamt Ludwigsburg. Um jederzeit sofort reagieren zu können, hat Schwieberdingen schon vor Wochen ein Leitungsteam für den Krisenfall gegründet. Dazu zählen Bürgermeister Nico Lauxmann, der Erste Beigeordnete Manfred Müller, Amtsleiterin Carmen Hirsch, Amtsleiter Ulrich Wemmer, Sachgebietsleiter Florian Bausch, die Sachgebietsleiterinnen Carina Kroll und Simone Wagner sowie die gemeindliche Feuerwehr.
 
Das Leitungsteam sowie meine Mitarbeiterschaft sind im hohen Maße tagtäglich damit beschäftigt, die vorhandene Situation zum Wohle der Bürgerschaft und unserer Gemeinde abzuarbeiten und zu koordinieren.

Aufruf zur Solidarität
 
Zeigen wir alle in unserer Gemeinde nachbarschaftliche Solidarität indem ich Sie bitte, diejenigen, denen es nicht möglich ist, aktuelle Informationen von unserer gemeindlichen Homepage abzurufen, mit Ausdrucken zu versorgen.
 
Zeigen wir alle in unserer Gemeinde nachbarschaftliche Solidarität, indem ich Sie bitte, diejenigen zu unterstützen, die in einer solchen Situation Hilfe und Unterstützung benötigen.
 
Ich bitte Sie ebenso, Ihre Anliegen und Anfragen an das Rathaus auf unaufschiebbare Themen zu begrenzen und meiner Anordnung bezüglich einer Terminierung zu folgen. Gleiches gilt für die Sperrung der öffentlichen Gebäude sowie insbesondere für das Feuerwehrgerätehaus. Diese Maßnahmen sind notwendig um auch weiterhin die Arbeit der Verwaltung und die Gefahrenabwehr durch unsere Freiwillige Feuerwehr zu gewährleisten.
 
Im Namen der Damen und Herren des Gemeinderates, des Leitungsteams und persönlich appelliere ich an Sie, diese getroffenen Entscheidungen verantwortungsbewusst mitzutragen.
 
Liebe Mitbürgerinnen und liebe Mitbürger,
 
zeigen wir nun alle gemeinschaftliche Solidarität, handeln wir weiter mit Augenmaß, Besonnenheit und Aufmerksamkeit – jeder an seinem Platz und jeder in seiner Position.
 
Wenn wir diese Zeit gemeinsam gemeistert haben, können wir stolz auf das Geleistete sein und mit großer Freude unser vielfältiges und lebendiges Gemeindeleben wieder aufnehmen.
 
Schwieberdingen, Sonntag, 15. März 2020
 
Mit freundlichen Grüßen
 
gez.
Nico Lauxmann
Bürgermeister
 

Videobotschaft des Bürgermeisters vom 30.04.2020:

Videobotschaft des Bürgermeisters vom 01.04.2020:

Videobotschaft des Bürgermeisters vom 23.03.2020:

Videobotschaft des Bürgermeisters vom 19.03.2020:

Videobotschaft des Bürgermeisters vom 18.03.2020:

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Allgemeine Fragen zum Corona-Virus

Wie werden Coronaviren übertragen?
Als ursprüngliche Ansteckungsquelle werden Tiermärkte vermutet. Eine Übertragung von Mensch zu Mensch ist nachgewiesen. Die Übertragung erfolgt überwiegend durch Tröpfcheninfektion, die insbesondere beim Husten, Niesen oder Sprechen entstehen. Die virushaltigen Tröpfchen schweben in der Luft, können von anderen Menschen eingeatmet werden und gelangen so auf die Schleimhäute der Atemwege. Auch über Hände, die mit virushaltigen Sekreten in Kontakt gekommen sind, werden die Viren weitergereicht (z.B. beim Händeschütteln). Werden anschließend Mund, Nase oder Augen berührt, können Coronaviren über die Schleimhäute in den Körper eindringen. Eine Übertragung über Stuhl und Urin ist noch nicht sicher nachgewiesen, kann zum momentanen Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden.
 
Weitere Informationen finden Sie unter nachfolgendem Link:
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Steckbrief.html
 
Welche Krankheitszeichen haben Erkrankte?
Typische Symptome sind Fieber, Husten, Schnupfen und Pneumonie. Weitere Symptome: Halsschmerzen, Atemnot, Kopf- und Gliederschmerzen, Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, Übelkeit, Bauchschmerzen, Erbrechen, Durchfall, Konjunktivitis, Hautausschlag, Lymphknotenschwellung, Apathie, Somnolenz. Zunehmend wird auch von der Beeinträchtigung des Geruchs-/Geschmackssinns berichtet.
 
Quelle: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Steckbrief.html
 
Wann bricht die Krankheit aus und wie lange ist man ansteckend?
Die Inkubationszeit beträgt durchschnittlich 1-14 Tage. Die Ansteckungsfähigkeit beginnt bereits vor dem Auftreten der ersten Krankheitszeichen und dauert während der Erkrankung an.
 
Was ist bei einer Erkrankung mit den oben genannten Symptomen zu tun?
Bei einer Erkrankung mit den oben genannten Symptomen kontaktieren Sie bitte Ihren Hausarzt. Suchen Sie nicht persönlich die Praxis auf, sondern rufen Sie zuvor an. Sollten Sie tatsächlich erkrankt sein und Kontakt zu einer erkrankten Person in den letzten 14 Tagen gehabt haben oder aus einem der Risikogebiete eingereist sein, wird der Arzt bei entsprechenden Krankheitssymptomen einen Test auf Coronavirus machen.
 
Sollten Sie keinen solchen Kontakt oder eine Reise in ein betroffenes Gebiet unternommen haben, ist eine andere Erkrankung, z.B. Influenza wahrscheinlicher. Wenn Sie ähnliche Krankheitssymptome haben, jedoch nicht die genannten Kriterien für eine Corona-Erkrankung vorliegen, sollten Sie auch Ihren Hausarzt kontaktieren. Bitte rufen Sie unbedingt vorher in der Praxis an. Über eine Testung auf das Coronavirus wird immer im Einzelfall entschieden. Ein zuverlässiges Ergebnis zeigt der Test nur dann, wenn die für Corona typischen Krankheitssymptome auftreten. Andernfalls bindet die Testung nur Ressourcen, die für andere Patienten benötigt werden.
 
Bis eine sichere Entwarnung gegeben werden kann, müssen Sie als Patient isoliert werden, um die weitere Verbreitung des Virus zu verhindern.
 
Was sind die Risikogebiete?
Aktuelle Informationen zu Risikogebieten finden Sie unter dem nachfolgenden Link: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html
 
Was ist bei Kontakt mit einem Erkrankten zu tun oder bei erfolgter Reise in ein Risikogebiet?
Sollten Sie wissentlichen Kontakt zu einem Erkrankten gehabt haben, dann bleiben Sie bitte unverzüglich zu Hause und melden Sie sich beim Gesundheitsamt.
 
Sollten Sie in den letzten beiden Wochen in einem Risikogebiet gewesen sein, dann bleiben Sie vorsorglich für die Dauer von 14 Tagen nach Rückkehr zu Hause und vermeiden Sie alle unnötigen sozialen Kontakte. Sollten während dieser Zeit die für Corona typischen Krankheitssymptome wie Fieber, Husten, Atemnot auftreten, melden Sie sich bitte telefonisch bei Ihrem Hausarzt oder beim Gesundheitsamt, die ihre Entscheidungen auf der Grundlage der Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts (RKI) treffen.
 
Was sind die Unterschiede zwischen "vorsorglich zu Hause bleiben" und "häusliche Isolation bzw. Quarantäne"?
Sollen Sie "vorsorglich zu Hause bleiben und unnötige soziale Kontakte vermeiden", z. B. als Reiserückkehrer aus einem Risikogebiet ohne Krankheitssymptome, so handelt es sich um eine dringende Empfehlung. Sollen Sie in "häusliche Isolation bzw. Quarantäne", z. B. weil Sie selbst an Corona erkrankt sind oder als Kontaktperson eines Erkrankten gelten, so ist dies für Sie eine verbindliche Verpflichtung. Sie erhalten dazu ein Informationsschreiben des Gesundheitsamts und eine Verfügung der Gemeinde Schwieberdingen. Ein Verstoß gegen die Verpflichtung zur "häuslichen Isolation bzw. Quarantäne" ist ein Straftatbestand!
 
Ich bin in "häuslicher Isolation bzw. Quarantäne" und lebe in häuslicher Gemeinschaft mit anderen Menschen. Wie soll ich mich verhalten?
Auch in der häuslichen Gemeinschaft müssen Kontakte auf ein Mindestmaß reduziert werden, d. h. möglichst getrennt schlafen (in getrennten Räumen), keine gemeinsamen Mahlzeiten, keine gemeinsamen Handtücher, wenn möglich getrennte Toiletten und gute Händehygiene sowie häufiges Lüften.
 
Bekomme ich für die Zeit der behördlich verfügten "häuslicher Isolation bzw. Quarantäne" eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung?
Nein. Informieren Sie Ihren Arbeitgeber und geben Sie dort an, dass Ihr Fall beim Gesundheitsamt gemeldet und dort aktenkundig ist.
 
Wer ist mein Ansprechpartner?
Im Erkrankungsfall ist Ihr erster Ansprechpartner der Hausarzt. Er wird aufgrund der Befragung von Ihnen eine Testung auf das Coronavirus in Erwägung ziehen und alle weiteren Schritte mit dem Gesundheitsamt abstimmen. Bei Kontakt mit einem Erkrankten oder Reise in das Risikogebiet ohne Erkrankungszeichen ist das Gesundheitsamt Ihr erster Ansprechpartner. Hier werden Sie zum weiteren Vorgehen und zu weiteren Maßnahmen beraten.
 
Wie kann man eine Erkrankung vermeiden?
- Halten Sie sich an die Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes. Unnötige Reisebewegungen in die Risikogebiete sollten vermieden werden. Es gelten weiterhin die üblichen Hygienemaßnahmen zum Schutz vor Infektionskrankheiten, die durch Tröpfcheninfektion übertragen werden:
Halten Sie beim Husten oder Niesen mindestens einen Meter Abstand von anderen Personen und drehen Sie sich weg
- Niesen oder husten Sie am besten in ein Einwegtaschentuch. Verwenden Sie dieses nur einmal und entsorgen es anschließend in einem Mülleimer mit Deckel; wird ein Stofftaschentuch benutzt, sollte dieses anschließend bei mind. 60°C gewaschen werden.
- Nach dem Naseputzen, Niesen oder Husten gründlich die Hände waschen.
- Erkrankte sollten engen Kontakt zu anderen möglichst einschränken, auch im häuslichen Umfeld.
- Vermeiden Sie häufiges Händeschütteln und halten Sie Abstand zu hustenden und niesenden Personen.
- Berühren Sie so wenig wie möglich mit Ihren Händen die Schleimhäute von Augen, Mund und Nase.

Anlage: Merkblatt für Personen mit einem höheren Risiko (155 KiB) für einen schweren Krankheitsverlauf einer Coronavirus-Erkrankung
 
Anlage: Merkblatt beim Auftreten von Corona-Virusinfektionen (1,702 MiB)

Fragen zur Corona-Verordnung:

Wie darf ein privater Umzug (z.B. ein Wohnungsumzug) im öffentlichen Raum stattfinden?
Ein privater Umzug (z.B. ein Wohnungsumzug) im öffentlichen Raum (incl. Gehweg) darf wie folgt stattfinden:
- Allein (§ 3 Abs. 1, Alt. 1 CoronaVO)
- von einer Einzelperson mit bis zu einer „weiteren nicht im Haushalt lebenden Person“ (z.B. Einzelperson + Freund) (§ 3 Abs. 1, Alt. 2 CoronaVO)
- im Kreise der Angehörigen des eigenen Hausstands (z.B. vierköpfige Familie) (§ 3 Abs. 1, Alt. 3 CoronaVO)
 
Nicht stattfinden darf ein Umzug im öffentlichen Raum unter Beteiligung von Helfern aus Familie und Freunde, die nicht Angehörige des eigenen Hausstands sind.
 
Wie darf ein privater Umzug (z.B. ein Wohnungsumzug) im privaten Raum stattfinden?
Ein privater Umzug (z.B. ein Wohnungsumzug) im privaten Raum (z.B. Wohnung, eigenes Grundstück) ist grundsätzlich unter Beteiligung von bis zu fünf Personen zulässig (§ 3 Abs: 2 Satz 1 CoronaVO).
Diese Fünfpersonengrenze kann überschritten werden,
- soweit nur Verwandte in gerader Linie (§ 3 Abs. 2 Satz 2 Nr. 1) oder
- in häuslicher Gemeinschaft miteinander lebende Personen (§ 3 Abs. 2 Satz 2 Nr. 2 CoronaVO) mitwirken.
 
Darf ein kommerzielles Umzugsunternehmen auch bei privaten Umzügen (z.B. Wohnungsumzug) beteiligt werden?
3 Abs. 3 CoronaVO ermöglicht Ausnahmen vom Verbot nach Absatz 1 (öffentlicher Raum) und Absatz 2 (außerhalb des öffentlichen Raums = privater Raum), wenn dies zur Aufrechterhaltung des Arbeits- und Dienstbetriebs erforderlich ist. Wesentlicher Bereich der Tätigkeit von Umzugsunternehmen dürften in der Regel auch private Wohnungsumzüge sein.
Eine Beteiligung eines kommerziellen Umzugsunternehmens darf insoweit auch bei privaten Umzügen (z.B. Wohnungsumzug) erfolgen.
 
Dürfen Lotto-Annahmestellen derzeit betrieben werden?
„Lotto-Annahmestellen können im Rahmen eines Mischbetriebs (mit erlaubtem Sortiment wie Lebensmittel oder Zeitungen) weiterhin betrieben werden.
 
Welche Einrichtungen dürfen nach der Corona-Verordnung nicht mehr betrieben werden?
- Anlage Auslegungshinweise des Wirtschaftsministeriums (314,4 KiB) (Stand: 19.04.2020)
Die Auslegungshinweise werden regelmäßig aktualisiert.

Mit wie vielen Personen darf man im Auto fahren?
Grundsätzlich ist ein Auto kein abgeschlossener Raum und somit ist eine Autofahrt als Aufenthalt im öffentlichen Raum zu werten. Dementsprechend dürfen sich in einem Fahrzeug grundsätzlich nicht mehr als zwei Personen aufhalten.
Mehr als zwei Personen sind nur dann erlaubt, wenn die Personen dem gleichen Haushalt angehören.
Leben Sie von Ihrem Partner und Ihren Kindern getrennt, so gelten die Kinder wie Angehörige des eigenen Hausstandes und eine gemeinsame Fahrt (um die Kinder abzuholen und/oder zurückzubringen) ist somit erlaubt. Weitere Personen, beispielsweise der getrennt lebende Partner, dürfen jedoch nicht im Auto mitfahren. Im Falle einer fehlenden Fahrerlaubnis oder aus gesundheitlichen Gründen ist ausnahmsweise eine Begleitperson zulässig. Dies ist jedoch nachzuweisen oder glaubhaft zu machen.

Ab wann dürfen Gastronomie und Beherbergungsbetriebe für Tourismus in Baden-Württemberg wieder öffnen?
Informationen dazu der Pressemitteilung vom 07.05.2020 (114,4 KiB)


Weitere FAQs finden Sie auf der Homepage des Landes Baden-Württemberg:
https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/faq-versammlungen/

Fernsehansprache der Bundeskanzlerin vom 18.03.2020

Link zur digitalen Ausgabe des Mitteilungsblatts

Aufgrund der aktuellen Entwicklung bietet der Nussbaum-Verlag allen Bürgern die Möglichkeit das Mitteilungsblatt online unter www.lokalmatador.de/epaper anzusehen.

Schwieberdinger Einkaufshilfe für ältere Menschen

Durch die Corona-Pandemie sind wir alle aufgerufen, unsere sozialen Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren und nach Möglichkeit zu Hause zu bleiben!
Darüber hinaus sind ältere Personen und Personen mit Vorerkrankungen einem weitaus höheren Risiko ausgesetzt. Diese sollten auf jeden Fall in der Häuslichkeit verbleiben.
Um diesen Menschen trotzdem eine Versorgung mit Lebensmitteln, Dingen des täglichen Bedarfs und ggf. Medikamenten zu gewährleisten, gibt es verschiedene nachbarschaftliche Hilfsgruppen. 
Freiwillige sind bereit, Einkäufe und Besorgungen zu übernehmen.
Sie (Person/Familie) benötigen Hilfe?

Melden Sie sich bitte per Telefon oder E-Mail an:

Ansprechpartner:
Annett Steinhilber
Telefon: 07150  3 64 59 80
E-Mail: schwieberdingereinkaufshilfe@web.de
Facebook: https://www.facebook.com/groups/893965911057667/about/
Kontaktformular (264,6 KiB) Annett Steinhilber als PDF

oder

Projekt: "Dich schickt der Himmel"
Kath. Kirche in Kooperation mit der Ev. Kirche
Ansprechpartner:
Lukas Gliniorz
nachbarn@minis-schwieberdingen.de
Telefon: 07150 353993 oder 0163 4297747
Kontaktformular (970,4 KiB) Lukas Gliniorz als PDF

Aktion: „Wir helfen weiter“
Die ev. Kirchengemeinde hilft weiter – den Alltag in diesen Tagen zu bewältigen:
Durch Erledigung von Botengängen, Einkäufen oder bei kleinen Dingen im Haushalt (Einzelheiten sind abzusprechen).  
Melden Sie sich in den Pfarrämtern:
Telefon:
Pfarramt Nord: 35710 (Pfr. Erdmann Schlieszus)
Pfarramt Süd: 32635 (Pfr. Hartmut Stuber). 
Auf die Leistungsangebote der Nachbarschaftshilfe, wenn Sie eine regelmäßige oder längerfristige Unterstützung im Alltag benötigen wird verwiesen:
Telefon: 37360 (Frau Steinbach) (96,6 KiB)
Kontaktformular (125,4 KiB)

Informationen zum Öffentlichen Personennahverkehr und der AVL

Informationen zum Öffentlichen Personennahverkehr

Nicht genutzte Schülertickets aufgrund der Corona-Maßnahmen: Kabinett stimmt Entlastung der Eltern zu
Land erlässt Eltern zwei Raten für Schüler-Monatskarten

PM 13.05.2020 Das Landeskabinett hat in seiner Sitzung am Dienstag (12. Mai) entschieden, dass Familien von den Kosten für die aufgrund der Corona-Maßnahmen während zwei Mo-naten nicht genutzten Schüler-Abos entlastet werden. Zuvor hatten sich die Landtags-fraktionen von Bündnis 90/Die Grünen und CDU mit dem Verkehrs- und dem Finanz-ministerium auf dieses Vorgehen verständigt, um zahlreiche Kündigungen von Schü-ler-Abos zu verhindern.
Verkehrsminister Winfried Hermann, MdL, sagte: „Ich freue mich, dass wir zu einer schnellen und unbürokratischen Lösung gekommen sind. Das ist ein wichtiges Signal an die Familien und an die Nahverkehrsbranche, die auf diese Weise vor massiven Einnahmeausfällen geschützt wird. Auch für viele Eltern im Land ist dies sehr bedeut-sam. Sie hatten dankenswerterweise in großer Zahl dem öffentlichen Nahverkehr die Treue gehalten und die Abos für die Schülertickets nicht gekündigt. Dafür wird das Land den Ausgleich zahlen.“
Land wendet 36,8 Millionen Euro zur Entlastung der Familien auf
Weil die Tickets von März bis zu den Pfingstferien von den meisten Schülerinnen und Schülern kaum oder nur wenig genutzt werden konnten, sollen die Familien bis zu den Sommerferien von zwei Monatsraten ihrer selbst zu zahlenden Kostenanteile ent-lastet werden. Vorgesehen ist, dass zwei Monatsraten der Abos nicht abgebucht wer-den, sofern die Abos nicht gekündigt wurden. In welchem Monat die Abbuchung aus-gesetzt wird, kann aus organisatorischen Gründen je nach Verbund variieren. Für diese Entlastung der Familien wendet das Land bis zu 36,8 Millionen Euro auf. Das ergänzt die unbürokratische Soforthilfe über 200 Millionen Euro für die Städte, Ge-meinden und Landkreise.
Gleichzeitig trägt diese Maßnahme zur Stabilisierung der Einnahmesituation im ÖPNV mit seinen zahlreichen mittelständischen Busunternehmen bei. Denn durch diese Unterstützung kann vermieden werden, dass in den kommenden Monaten mit wenig Schultagen die Schüler-Abos teilweise gekündigt werden. Somit ist der Weg frei, die Mittel wie geplant zweckgebunden über die Stadt- und Landkreise an die Ver-kehrsverbünde und Verkehrsunternehmen zu reichen.
Das Verkehrsministerium hatte Ende März die Eltern, deren Kinder seit der Schlie-ßung der Schulen ihre Tickets im Nahverkehr nur noch eingeschränkt nutzen konn-ten, darum gebeten, von Kündigungen der Schüler-Abos abzusehen. Zum damaligen Zeitpunkt wurde bereits zugesagt, dass das Land die Kreise und Kommunen mit einer Soforthilfe unterstützt, um einen Ausgleich für die Schülerbeförderung zu schaffen. Eine Kündigungswelle bei den Schülertickets im ÖPNV hätte erhebliche Ausfälle bei den Fahrgelderlösen für die Verkehrsunternehmen, allen voran die mittelständischen Busunternehmen, gebracht.
Minister Hermann dankte den Eltern, die durch die Treue und die Weiterführung der Schülertickets auch ihren Beitrag für den stabilen Nahverkehr nach der Krise geleistet haben.

Landkreis Ludwigsburg: verlässliches Grundangebot bei Bussen und Bahnen

Coronavirus: Busunternehmen fahren ab Donnerstag, 26. März, nach erweitertem Samstagsfahrplan – Fahrgäste können sich über die VVS-Fahrplanauskunft über ihre Verbindungen informieren

Wegen der Verbreitung des Coronavirus wurden in den letzten Tagen immer weiter gehende Einschränkungen des öffentlichen Lebens beschlossen. Weil die Verkehrsunternehmen mit einer täglich dünneren Personaldecke zu kämpfen haben und die Nachfrage deutlich abgenommen hat, wird das Fahrplanangebot eingeschränkt.  Für alle Fahrgäste gibt es aber trotz der Einschränkungen ein verlässliches Grundangebot. Damit wird gewährleistet, dass diejenigen, die die Versorgung im Land sicherstellen, ihren Arbeitsplatz mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zuverlässig erreichen. Die Alternative wäre ein täglich wachsender ungeplanter Ausfall von Fahrten, weil Mitarbeiter aus dem Fahrdienst oder den Werkstätten der Verkehrsunternehmen krank sind oder sich in Quarantäne befinden.
Der VVS geht davon aus, dass aktuell deutlich weniger als ein Viertel des üblichen Fahrgastaufkommens verzeichnet wird. Im ländlichen Raum ist der Rückgang noch größer, da hier der Anteil des Schülerverkehrs dominiert.  Der Verbund appelliert an seine Fahrgäste, die bekannten Hygieneregeln dringend zu befolgen und auf einen Mindestabstand zu achten. Außerdem ist wichtig, dass die Fahrgäste sich über die komplette Zug- und Buslänge verteilen.

Regionaler Busverkehr
Bei den Busunternehmen im Landkreis Ludwigsburg tritt ab Donnerstag, 26. März 2020, bis auf Weiteres ein erweiterter Samstagsfahrplan in Kraft. Er stellt sicher, dass besonders die Fahrgäste, die beispielsweise im Gesundheitsbereich oder im Verkauf arbeiten, ihren Arbeitsplatz nach wie vor zuverlässig erreichen. „Erweitert“ heißt, dass zusätzlich zu dem regulären Samstagsfahrplan in den Hauptverkehrszeiten, vor allem morgens, teilweise aber auch am späten Nachmittag, Busse unterwegs sind. Die Nachtbuslinien sowie die Ruftaxis, die nur an Wochenenden unterwegs sind, entfallen ebenfalls.
Die FMO-Linien in den Bereichen Stromberg, Neckartal und Bottwartal fahren erst ab Montag, 30. März, 2020 nach dem neuen Fahrplan.
Der Start des Rad- und Wanderbusses „Stromer“ (Bietigheim – Tripsdrill – Kirbachtal)), der für Samstag. 4. April, geplant war, verschiebt sich. Nach aktuellem Stand wird er die Saison nicht vor dem 30. April 2020 aufnehmen.

S-Bahn Stuttgart
Die S-Bahn Stuttgart fährt auf allen Linien bis auf Weiteres im Halbstundentakt. Schon seit heute Früh sind auch auf der Linie S4 zwischen Marbach und Schwabstraße Langzüge im Einsatz. Ursprünglich war diese Maßnahme erst für Montag, 30. März, geplant. Die Nacht-S-Bahnen am Wochenende fahren nicht.

Regionalbahn
Die Regionalbahnen fahren grundsätzlich nur noch im Stundentakt. Die Nachtfahrten am Wochenende finden nicht statt.

Nebenbahnen
Strohgäubahn (Korntal – Heimerdingen)
Die Strohgäubahn fährt bis auf Weiteres nach dem Samstagsfahrplan und ist somit nur noch im Stundentakt im Einsatz.

Schusterbahn (Untertürkheim – Kornwestheim)
Die Schusterbahn fährt bis auf Weiteres nicht.
Der VVS empfiehlt seinen Fahrgästen, sich über die Fahrplanauskunft (EFA) in der App „VVS mobil“ oder über vvs.de über ihre jeweiligen Verbindungen zu informieren. Die Änderungen sind dort bereits erfasst.
Übersicht zu den jeweils aktuellen Fahrplanänderungen

Wegen der Verbreitung des Coronavirus hat die baden-württembergische Landesregierung beschlossen, die Schulen im Land ab dem 17. März 2020 bis zum Ende der Osterferien zu schließen. Daher und wegen des steigenden Krankenstands beim Fahrpersonal wird seit Dienstag, den 17. März 2020 "nur noch" nach Ferienfahrplan gefahren. Somit fallen nach aktuellem Stand die speziell auf den Schülerverkehr ausgerichteten Fahrten (im Fahrplan mit "S" bezeichneten Fahrten) im regionalen Busverkehr im genanntem Zeitraum aus. Aufgrund der dynamischen Entwicklung der Situation sind weitere Einschränkungen im Verkehrsangebot nicht ausgeschlossen. Die Stabsstelle Nahverkehrsplanung des Landratsamtes steht hierzu in engem Kontakt mit den Verkehrsunternehmen und dem Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart (VVS).
 
Das aktuelle Verkehrsangebot können Sie der Homepage des VVS unter http://www.vvs.de/coronavirus/ entnehmen. Die geänderten Fahrzeiten sind auch in der Fahrplanauskunft des VVS unter https://www3.vvs.de/mng/#!/XSLT_TRIP_REQUEST2@init?language=de hinterlegt.
 
An der Sicherstellung des ÖPNV-Angebots im Landkreis Ludwigsburg wird intensiv gearbeitet, die ÖPVN bittet aber um Verständnis, dass aufgrund der derzeitigen Situation Einschränkungen im Verkehrsangebot nicht vermieden werden können.

Corona-Notdienst auf Wertstoffhöfen der AVL

Aufgrund der Corona-Pandemie bietet die AVL einen Corona-Notdienst auf einigen Wertstoffhöfen an. Die Öffnungszeiten sowie die Anlieferungsbedingungen haben sich geändert.Nähere Informationen unter:
https://www.avl-ludwigsburg.de/privatkunden/annahmestellen/wertstoffhoefe/

Erweiterte Entsorgungshilfen bei Corona-Virus

Die Abfallverwertungsgesellschaft des Landkreises Ludwigsburg (AVL) veröffentlichte Entsorgungshinweise für Hygieneabfälle von Personen, die in Zeiten des Coronavirus krankheitsbedingt zu Hause beziehungsweise in häuslicher Quarantäne sind.
Diese Vorgaben haben sich nun für Personen, die positiv auf SARS-CoV-2 getestet oder unter Quarantäne gestellt sind, verschärft.
In diesen Fällen sind generell alle Abfälle und Wertstoffe wie Papier, Verpackungen oder Biomüll für die Dauer der Erkrankung oder Quarantäne über die schwarze Restmülltonne zu entsorgen. Bislang galt diese Regelung nur für Hygieneabfälle wie Taschentücher.
Weiterhin gilt: Um sicherzugehen, dass keine Infektionsgefahr besteht, dürfen die Abfälle nicht lose in die Restmülltonnen eingeworfen werden, sondern nur in einer fest zugeknoteten stabilen Plastiktüte. Geringe Mengen an flüssigen Abfällen müssen mit saugfähigem Material aufgesaugt werden, bevor sie in Müllsäcke gegeben werden. Spitze und scharfe Gegenstände wie Spritzen oder Glasscherben müssen in bruch- und durchstichsichere Einwegverpackungen verpackt werden.
Der Deckel der Restmülltonne muss geschlossen sein, um eine Verunreinigung der Straße zu vermeiden. Müllsäcke dürfen nicht frei zugänglich neben den Mülltonnen stehen, um Gefahren für Dritte auszuschließen. Sind die Mülltonnen bereits gefüllt, müssen die Mülltüten bis zur nächsten Leerung gesichert an einem möglichst kühlen Ort (z. B. Keller) gelagert werden.
Der Restmüll kommt in die Müllverbrennungsanlage und wird dort thermisch verwertet. Viren werden sicher abgetötet. Dort besteht deshalb kein weiteres Infektionsrisiko.
Einrichtungen des Gesundheitsdienstes finden eine Liste mit gewerblichen Medizinalentsorgern unter: www.avl-lb.de/gewerbe/service/private-dienstleister/
Das AVL-ServiceCenter ist telefonisch von Montag bis Freitag erreichbar unter 07141 / 144 2828 sowie per E-Mail unter servicecenter@avl-lb.de. Ein entsprechendes Infoblatt hat die AVL auf ihrer Internetseite www.avl-lb.de unter Privatkunden / Wertstoffe und Abfälle / Corona-Abfälle hochgeladen.

Unterstützung der Wirtschaft vom Land, der Region und IHK

Lokale Angebote (129,3 KiB) von Einzelhändlern, Dienstleistern und Gastronomen

Wir-bestellen-hier.de – Online-Portal für den Landkreis Ludwigsburg

Unter dem Titel „Wir bestellen hier – direkt aus der Region zu Ihnen nach Hause“ haben sich bereits über 300 regionale Anbieter aus dem Landkreis Ludwigsburg zusammengeschlossen und bieten ihre Dienste über ein Online-Portal an.
Mit Unterstützung von Volksbank, VR-Bank und Kreissparkasse wurden auf einer Online-Plattform die Kontakte zahlreicher regionaler Onlineshops und heimischer Lieferanten zusammengefasst. So kann jeder Interessierte direkt den passenden Anbieter oder das Unternehmen der Region finden. Schauen Sie einfach mal rein: http://www.wir-bestellen-hier.de/
Sie führen selbst ein Unternehmen oder Einzelhandel?
Sie haben sich in diesem Online-Portal noch nicht registriert? Diese Plattform bietet auch weiteren regionalen Unternehmen oder Einzelhändlern aus dem Landkreis Ludwigsburg die Möglichkeit sich mit ihrem Angebot dort zu platzieren, so dass auch Ihr Unternehmen/Einzelhandel einfach und schnell gefunden werden kann.

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg (WM) hat ein Soforthilfeprogramm aufgelegt. Gewerbliche Unternehmen, Sozialunternehmen und Angehörige der Freien Berufe, die sich unmittelbar infolge der Corona-Pandemie in einer existenzbedrohenden wirtschaftlichen Lage befinden und massive Liquiditätsengpässe erleiden, werden mit einem einmaligen, nicht rückzahlbaren Zuschuss unterstützt.
 
Das WM betont, dass es rund um die Uhr mit Hochdruck am Programm arbeitet und bittet noch bis Mittwochabend (25. März 2020) um Geduld. Dann sollen die Antragssteller den vollelektronischen Antragsprozess in Anspruch nehmen können.
 
Mehr hierzu finden Sie auf der entsprechende Webseite des WM unter https://wm.baden-wuerttemberg.de/de/service/foerderprogramme-und-aufrufe/liste-foerderprogramme/soforthilfe-corona/

Aktuelle Unterstützungsangebot und Fördermaßnahmen für Unternehmen, Selbständige und Freiberufler der Region zusammengestellt von der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS):
Link wrs.regionstuttgart.de/corona

Das Beratungsteam der IHK Region Stuttgart arbeitet im Schichtbetrieb und steht unter der zentralen
Hotmail corona-hilfe@stuttgart.ihk.de oder Hotline 0711 2005-1677 mit Rat und Tat zur Verfügung.

Diese Informationen stehen Ihnen zur Weitergabe über die Homepage der IHK Region Stuttgart zur Verfügung:
Leitfaden Soforthilfe
Die IHK Region Stuttgart hat einen Leitfaden entwickelt, der Schritt für Schritt den Prozess der Antragsstellung erläutert und alle wichtigen Links enthält. Informieren Sie sich, wir beraten und helfen Ihnen gerne.

Hotline „Soforthilfe“ der IHK Region Stuttgart
Die IHK Region Stuttgart steht Ihnen speziell für Fragen zur Soforthilfe des Landes Baden-Württemberg zur Verfügung.
Hier berät Sie ein Team aus mehr als 30 Fachexperten unterschiedlicher Fachbereiche zu aktuellen Fragen. Zum Beispiel zu Kurzarbeitergeld, Schließungen im Handel, Absage der Ausbildungsprüfungen, Liquiditätsengpässen, Vertragsrecht, Arbeitsrecht und vieles mehr.
Corona-Hotline: 0711 2005 1677 Montag bis Freitag 8:00 bis 20:00 Uhr
Hotmail: corona-hilfe@stuttgart.ihk.de

Liquiditätssicherung und Finanzierungshilfen
Es ist jetzt entscheidend, dass Unternehmen mit Liquiditätshilfen zahlungs- und handlungsfähig bleiben. Bund und Land haben dazu verschiedene Hilfsprogramme auf den Weg gebracht. Die IHK Region Stuttgart hat alle nötigen weiterführende Informationen für die Antragstellung dazu auf Ihrer Homepage bereitgestellt.

Homepage
Alle wichtigen und aktuellen Informationen finden Sie jederzeit auf der IHK-Homepage. Die Meldungen werden laufend auf dem aktuellsten Stand gehalten. Dort finden Sie auch Musterformulare und die wichtigsten Anlaufstellen auf einen Blick.

Newsletter
Mit dem IHK-Newsletter erhalten Sie aktuell regelmäßig wichtige Informationen rund um die Maßnahmen zur Corona-Krise, deren Auswirkungen auf die Wirtschaft und die Einschätzung zu den Maßnahmen aus Sicht der regionalen Wirtschaft. Hier abonnieren: Newsletter

Information (782,7 KiB) der L-Bank zu Tilgungsussetzungen

Hinweise in mehreren Sprachen und Gebärdensprache sowie zur Corona-Warn-App

Allgemeine Informationen sowie zur Corona-Warn-App

Informationen zum Coronavirus in verschiedenen Sprachen der Bundesregierung
Information (112,7 KiB) der Gemeinde Schwieberdingen zur Schließung von öffentlichen Einrichtungen, Stand 13.03.2020
Wichtige Informationen mit Hotline zum Coronavirus vom Landkreis Ludwigsburg
Informationen zur Corona-Warn-App in deutsch (141,2 KiB), englisch (139,7 KiB), französisch (236,7 KiB), russisch (242,2 KiB), türkisch (141,6 KiB), arabisch (157,3 KiB), Farsi (143 KiB)

Allgemeine Fragen rund um die Corona-Pandemie beantworten die FAQs des Landratsamtes: www.landkreis-ludwigsburg.de/de/gesundheit-veterinaerwesen/gesundheit/informationen-zum-coronavirus 
 
Allgemeine Fragen rund um die Corona-Pandemie gibt es in den FAQs des Landratsamtes:  www.landkreis-ludwigsburg.de/de/gesundheit-veterinaerwesen/gesundheit/informationen-zum-coronavirus 
Risikogebiete festgelegt vom Robert-Koch-Institut
Hygienevorschriften
Informationen Ministerium für Kultus, Jugend und Sport

Informationen für gehörlose Menschen

Für gehörlose Menschen stellt der Landesverband der Gehörlosen Baden-Württemberg auf seiner Webseite laufend aktuelle Informationen über das Coronavirus zusammen. Die Informationen werden in Form von Videos in Deutscher Gebärdensprache oder mit Gebärdensprachdolmetschern und -dolmetscherinnen zur Verfügung gestellt.
Für die Kontaktaufnahmen mit Ärzten und Ärztinnen und den Gesundheitsämtern hat der Landesverband zudem eine E-Mail-/Faxvorlage erstellt. 

Aktuelle Informationen zum Corona-Virus in mehreren Sprachen

Im nachfolgenden Link sind alle wichtigen Informationen rund um das Thema zum Corona-Virus in mehreren Sprachen abrufbar: 
https://integreat.app/ludwigsburg/de/corona-virus/informationen-zum-corona-virus

https://www.integrationsbeauftragte.de/ib-de/amt-und-person/informationen-zum-coronavirus#Start

Kontaktverbot (188,5 KiB) - Formular in deutscher Sprache
Kontaktverbot (186,8 KiB) - Formular in englischer Sprache
Kontaktverbot (176,4 KiB) - Formular in französischer Sprache
Kontaktverbot (185,4 KiB) - Formular in spanischer Sprache
Kontaktverbot (184,6 KiB) - Formular in türkischer Sprache
Kontaktverbot (77 KiB) - Formular in arabischer Sprache
Kontaktverbot (127,1 KiB) - Formular in Farsi

Hygienetipps in mehreren Sprachen:

Deutsch: https://www.infektionsschutz.de/fileadmin/infektionsschutz.de/Bilder/Infografiken/A4_Plakat_10_Hygienetipps_DE_300dpi.png
Englisch: https://www.infektionsschutz.de/fileadmin/infektionsschutz.de/Bilder/Infografiken/A4_Plakat_10_Hygienetipps_EN_300dpi.png
Französisch: https://www.infektionsschutz.de/fileadmin/infektionsschutz.de/Bilder/Infografiken/A4_Plakat_10_Hygienetipps_FR_300dpi.png
Arabisch: https://www.infektionsschutz.de/fileadmin/infektionsschutz.de/Bilder/Infografiken/A4_Plakat_10_Hygienetipps_AR_300dpi.png
Türkisch: https://www.infektionsschutz.de/fileadmin/infektionsschutz.de/Bilder/Infografiken/A4_Plakat_10_Hygienetipps_TR_300dpi.png
Russisch: https://www.infektionsschutz.de/fileadmin/infektionsschutz.de/Bilder/Infografiken/A4_Plakat_10_Hygienetipps_RU_300dpi.png

Hilfe bei häuslicher Gewalt oder psychischer Erkrankung in der Corona-Krise

Die Gemeinde Schwieberdingen, die Gleichstellungsbeauftragten Stadt und Landkreis Ludwigsburg und das Referat Prävention des Polizeipräsidiums Ludwigsburg informieren: Hilfe bei Häuslicher Gewalt während der Corona-KriseAusgehbeschränkungen, Sorgen um die Gesundheit, Existenzängste und ein Familienleben dauerhaft auf engstem Raum: Angesichts der Corona-Krise befürchten Expertinnen und Experten eine Zunahme von Fällen häuslicher Gewalt.
Bitte seien Sie aufmerksam, als Nachbar und Nachbarin, als Freund und Freundin und als Bekannte und Bekannter. Schauen Sie nicht weg!
 
Kostenlos und anonym erhalten Sie insbesondere an den folgenden Stellen fachkundige Unterstützung und Beratung bei drohender oder tatsächlicher Häuslicher Gewalt:

Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“
www.hilfetelefon.de
täglich 24 Stunden, in 17 Sprachen
08000 116 016
Beratungszentrum Frauen für Frauen
www.frauenfuerfrauen-lb.de

montags – freitags, 9 – 11 Uhr
07141 90 11 70
Hilfetelefon für Kinder und Jugendliche
www.nummergegenkummer.de
montags – samstags, 14 – 20 Uhr
116 111
Jugendamt: Allgemeiner Sozialer Dienst
www.landkreis-ludwigsburg.de
montags – freitags, 8.30 – 12 Uhr
montags – mittwochs, 13.30 – 17 Uhr
donnerstags, 13.30 – 18 Uhr
07141 144 386 oder 07141 144 387
Beratungsstelle gegen sexualisierte Gewalt
an Kindern und Jugendlichen
www.silberdistel-ludwigsburg.de

montags – donnerstags, 9 – 12 Uhr
07141 688 71 90
Hilfetelefon für Eltern
www.nummergegenkummer.de
montags – freitags, 9 – 11 Uhr
dienstags + donnerstags, 17 – 19 Uhr
0800 111 0550
Hilfetelefon Opferberatung
www.weisser-ring.de
täglich, 7 – 22 Uhr
116 006
Außenstelle Ludwigsburg 0151 551 648 54
Hilfetelefon für „tatgeneigte“ Personen
www.bevor-was-passiert.de

montags bis freitags, 9 – 18 Uhr
0800 70 222 40
Krisentelefon für Täter und Täterinnen
www.sozialberatung-ludwigsburg.de
montags – freitags, 9 – 12 Uhr
dienstags + donnerstags 16 – 19 Uhr
07141 299 67 35

An die bundesweiten Hilfetelefone und lokalen Beratungsstellen für den Landkreis Ludwigsburg können sich neben Betroffenen auch Freunde, Angehörige, Nachbarn und Bekannte wenden. Und wenn es eskaliert, sollte niemand davor zurückschrecken, die Polizei unter 110 zu rufen.
 
Weitere Informationen enthält der Flyer „Der Runde Tisch gegen häusliche Gewalt in Stadt und Landkreis Ludwigsburg“. Dieser ist insbesondere digital bei den Gleichstellungsbeauftragten Stadt und Landkreis Ludwigsburg oder dem Polizeipräsidium unter gleichstellungsbeauftragte@landkreis-ludwigsburg.de, gleichstellung@ludwigsburg.de
oder ludwigburg.pp.praevention@polizei.bwl.de erhältlich.
 
Stand: 02.04.2020/Landkreis Ludwigsburg

Hilfe bei psychischer Erkrankung durch die Corona-Pandemie

Hotline mit professioneller Hilfe für Menschen mit psychischen Belastungen: 0800 377 377 6

Die Corona-Pandemie ist für viele Menschen im Land eine große psychische Belastung. Zu eingeschränkten sozialen Kontakten und möglichen Konflikten zu Hause kommen häufig Fragen, wie es mit dem eigenen Job und der Familie weitergeht. „Mit dieser Situation lassen wir die betroffenen Menschen im Land nicht allein – und bieten ihnen professionelle Hilfe und Unterstützung", so Gesundheitsminister Manne Lucha am Mittwoch (22. April) in Stuttgart. Gemeinsam mit dem Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, der Landesärztekammer, der Landespsychotherapeutenkammer und der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg hat das Land eine Hotline zur psychosozialen Beratung eingerichtet. Die kostenfreie Nummer 0800 377 377 6 ist ab sofort freigeschaltet. Expertinnen und Experten stehen dort täglich von 8 bis 20 Uhr zur Verfügung.
„Das Land befindet sich in einer absoluten Ausnahmesituation. Schlafstörungen, Existenzängste, Angst vor Ansteckung mit dem Corona-Virus, Panikattacken, Depressionen oder depressive Verstimmungen – psychische Probleme durch die Corona-Pandemie können sich auf unterschiedliche Art äußern. Mit der Hotline schaffen wir ein niederschwelliges Angebot. Jede und jeder bekommt dort im Bedarfsfall professionelle Hilfe – schnell und unbürokratisch", so Minister Lucha.
Betreut wird die Hotline ehrenamtlich von psychologischen und ärztlichen Psychotherapeuten, Kinder- und Jugendpsychotherapeuten sowie von Fachkräften, die in der ambulanten betreuten gemeindepsychiatrischen Versorgung, in psychiatrischen Kliniken und in Beratungsstellen arbeiten.

Weitere Informationen unter: https://sm.baden-wuerttemberg.de/de/gesundheit-pflege/gesundheitsschutz/infektionsschutz-hygiene/informationen-zu-coronavirus/hot-lines-buergerinnen-und-buerger/