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Meldung vom 15. April 2021

Gedenken Corona-Opfer

Der Landkreis Ludwigsburg gedenkt der Verstorbenen in der Corona-Pandemie

Trauerbeflaggung an Rathäusern kommenden Sonntag – Glocken der Kirchen läuten

LUDWIGSBURG. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat für den kommenden Sonntag, 18. April, zum Gedenktag für die in der Corona-Pandemie Verstorbenen aufgerufen. Die zentrale Gedenkfeier findet in Berlin statt. Der Landkreis Ludwigsburg ruft ebenfalls zu Anteilnahme und Innehalten an diesem Tag auf. Die Rathäuser in den Kommunen tragen Trauerbeflaggung, die Kirchen lassen am Sonntag um 15 Uhr ihre Glocken läuten und laden zum Gedenk-Gottesdienst ein.

Im Landkreis Ludwigsburg sind seit Beginn der Pandemie im März 2020 440 Menschen an oder mit Corona verstorben. Allein in Ludwigsburg starben 83 Menschen seit Ausbruch der Pandemie an oder mit Corona. Im selben Zeitraum mussten in der Stadt Hinterbliebene zudem Abschied nehmen von 1044 Personen, deren Todesursache nicht das Corona-Virus war.
„Im Namen aller 39 Städte und Gemeinden spreche ich den Angehörigen der Verstorbenen unsere aufrichtige Anteilnahme aus. Einen lieben Menschen durch das Virus zu verlieren, ist besonders schmerzlich. Mit dem landkreisweiten Gedenken am Sonntag wollen wir die Erinnerung an die Verstorbenen wachhalten und den Hinterbliebenen Trost zusprechen, dass sie nicht allein sind“, sagt Landrat Dietmar Allgaier. Er erinnert auch an die zahlreichen Verstorbenen im Partnerlandkreis Provincia di Bergamo in Italien sowie in allen Partnerstädten und -landkreisen des Landkreises sowie der Städte und Gemeinden. „In der Trauer sind wir mit unseren Freunden in den Partnerstädten und -landkreisen vereint“, so Landrat Allgaier abschließend.
„Die Einschränkungen der Pandemie führten dazu, dass in vielen Fällen ein Abschiednehmen nicht möglich war“, weist Ludwigsburgs OB Dr. Matthias Knecht auf schmerzvolle Situationen hin, die Familien und Freunde ertragen mussten. Er weiß das aus einem Todesfall in der eigenen Familie. „Begleitung und Anteilnahme sind aber feste Bestandteile unserer Trauer. Sie helfen uns, loszulassen und zu verarbeiten“, so der OB. Weil das nicht möglich gewesen sei, habe die Pandemie auch hier tiefe Spuren hinterlassen. „Alle Menschen, die von uns gegangen sind, hatten ein Leben, an das es sich zu erinnern lohnt. Daher wollen wir an diesem Tag innehalten und in Stille all jenen gedenken, die von uns gegangen sind.“

Bürgermeister Nico Lauxmann und Steffen Bilger
Meldung vom 13. April 2021

Übergabe Förderbescheid

Förderbescheid in Höhe von 300.000 Euro der Gemeinde Schwieberdingen für den Breitband-Ausbau von „weißen Flecken“ von Staatssekretär Steffen Bilger übergeben

Der Ausbau der Glasfaserinfrastruktur ist ein wesentlicher Baustein zur Digitalisierung. Die Kommunen im Landkreis haben sich daher interkommunal zusammengeschlossen, um den Ausbau kreisweit zu organisieren. Zusammen mit den anderen Landkreisen in der Region Stuttgart wurde zudem die Gigabitregion Stuttgart GmbH gegründet, um dieses gewaltige Infrastrukturprojekt in der ganzen Region gemeinsam zu planen und umzusetzen. Die Gemeinde Schwieberdingen ist Mitglied in dem dafür gegründeten Zweckverband Kreisbreitband Ludwigsburg (ZVKBL).
 
Bereits in den vergangenen Jahren hat die Gemeinde Schwieberdingen einen Masterplan zum Glasfaser-Ausbau erstellen lassen. Diese Planungsgrundlagen sind zwischenzeitlich auf den Zweckverband übergegangen, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, den Ausbau im Landkreis zu bündeln und zu koordinieren.
Beim Ausbau der Breitbandinfrastruktur darf die öffentliche Hand nur begrenzt mit staatlichen Zuschüssen in den ansonsten freien Markt eingreifen. So darf der Bund derzeit uneingeschränkt nur in den sogenannten weißen Flecken fördern. Das sind Regionen, in denen die Breitbandverfügbarkeit unter 30 Mbit im Download liegt.
 
Laut Breitbandatlas.de, dem zentralen Informationsmedium des BMVI zur aktuellen Breitbandversorgung in Deutschland, hat Schwieberdingen bereits 97% Verfügbarkeit von 100 Mbit/s über DSL und liegt damit über dem Schnitt von Landkreis und Region Stuttgart. Mit Kabelanschluss, der in vielen Teilen Schwieberdingens ebenfalls verfügbar ist, können bereits 77% der Anschlussnehmer einen sog. „Gigabit-Anschluss“ bis 1.000 Mbit/s nutzen. Erst kürzlich wurde auch das komplette Gewerbegebiet mit Glasfaser ausgebaut.
 
Trotzdem hat der Zweckverband über ein Markterkundungsverfahren noch kleinere weiße Flecken identifiziert und für diese Gebiete einen Förderantrag gestellt. Nun erhält die Gemeinde Schwieberdingen hierfür einen Förderbescheid des BMVI.
 
Der Förderbescheid wurde von Staatssekretär Steffen Bilger MdB an Bürgermeister Nico Lauxmann im Schwieberdinger Rathaus übergeben.
„Ich freue mich sehr über diesen Förderbescheid, unterstützt er doch entscheidend unsere Anstrengungen bei der Digitalisierung unserer Gemeinde. Mit der im letzten Jahr durchgeführten Kompletterschließung mit Glasfaser für unsere Unternehmen, Handwerksbetriebe, Hoteliers und Mittelständler in unserem Gewerbegebiet ist dies ein weiterer wichtiger Baustein. Nächste Schritte sind die Anbindung aller Schwieberdinger Schulstandorte sowie dann der Einstieg in die Glasfaserverlegung für den Privatbereich. Ich bedanke mich herzlich bei Staatssekretär Steffen Bilger für diesen Förderbescheid sowie beim Zweckverband Kreisbreitband Ludwigsburg für die Unterstützung“, so Bürgermeister Nico Lauxmann.
 
Zusammen mit dem Zweckverband werden nun zeitnah die zur Verfügung stehenden Mittel eingesetzt, um diese „weiße Flecken“ auf der Breitbandkarte zu schließen.
 

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Meldung vom 25. März 2021

Impftermin in Schwieberdingen am Donnerstag, 15.04.2021

Der Gemeindeverwaltung Schwieberdingen ist es gelungen, einen Impftermin vor Ort für Donnerstag, 15.04.2021 in die Turn- und Festhalle nach Schwieberdingen zu holen. Damit stehen 168 Impfstoffdosen für Bürgerinnen und Bürger, die gemäß der gesetzlichen Impfordnung das 80. Lebensjahr erreicht haben, zur Verfügung. Mittels mobiler Impfteams aus Stuttgart und aus dem Kreisimpfzentrum wird diese Impfaktion in der Turn- und Festhalle in Schwieberdingen stattfinden. Die notwendige Zweitimpfung wird an gleichem Ort am Donnerstag, 27.05.2021 durchgeführt. Die Gemeindeverwaltung ist mit Unterstützung mehrerer Institutionen und Ehrenamtlichen derzeit dabei, alles Notwendige für diese mobile Impfaktion vorzubereiten. Alle ca. 750 Bürgerinnen und Bürger, die das 80. Lebensjahr erreicht haben, werden in den nächsten Tagen angeschrieben und können sich bis zum Donnerstag, 08.04.2021 für einen Termin bewerben. Die Terminanzahl ist abhängig von den zugeteilten Impfdosen. Für diese Aktion werden kurzfristig alle erforderlichen Um- und Aufbauten in der Turn- und Festhalle realisiert. Insgesamt werden drei Impfstraßen eingerichtet sowie kurzfristig ein notwendiger WLAN Anschluss verwirklicht. Ebenfalls erfolgen derzeit die Festlegungen einer Ablaufplanung, die von Seiten der Gemeindeverwaltung, von unterstützenden Institutionen und von Ehrenamtlichen an diesem Tag durchgeführt werden wird. Bürgermeister Lauxmann stellt fest: „Ich bin sehr glücklich, dass es uns gelungen ist, eine solche Impfaktion auch in Schwieberdingen durchführen zu können. Die Impfungen sind eine dringend notwendige Maßnahme, um unsere ältere Generation zu schützen und insgesamt die Pandemie erfolgreich zu bekämpfen. Ich freue mich sehr, unseren Schwieberdinger Seniorinnen und Senioren dieses Angebot vor Ort anbieten zu können. Mein Dank gilt bereits jetzt den Vereinen und Organisationen und so vielen ehrenamtlichen Unterstützern, die alle tatkräftig mit anpacken, damit wir diese Impfaktion erfolgreich durchführen können“, so Bürgermeister Lauxmann.

Geflügelpest Einzugsgebiet
Meldung vom 15. April 2021

Geflügelpest

Sperrbezirk wird ab 16. April aufgehoben und in Beobachtungsgebiet überführt
 
LUDWIGSBURG. Das Sperrgebiet, das wegen des Ausbruchs der Geflügelpest in einem landwirtschaftlichen Betrieb in Oberriexingen angeordnet wurde, wird ab 16. April aufgehoben und in das Beobachtungsgebiet überführt. Dies geschieht aufgrund der Ermittlungen und Untersuchungen und der darauf beruhenden Risikobewertung, die der Fachbereich Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung des Landratsamts durchgeführt hat. Hierdurch entfällt insbesondere die Aufstallungspflicht, die für bestimmte Geflügelhaltungen vorgeschrieben war.
 
Mit der Aufhebung der Maßgaben für den Sperrbezirk gelten für das ehemalige Gebiet des Sperrbezirkes die Vorgaben des Beobachtungsgebietes. Hier sind unter anderem folgende Maßnahmen einzuhalten.
Vorgaben zur Meldung von Geflügelhaltern an das Veterinäramt.Verbringungsverbote für lebendes Geflügel, Fleisch von Geflügel sowie Eier aus und in Geflügelbestände.Einhaltung von Biosicherheitsmaßnahmen und seuchenhygienischen Maßnahmen, um die Einschleppung und Verschleppung des Geflügelpesterregers zu verhindern.
 
Somit sind für die Vermarktung von Eiern im Beobachtungsgebiet nach wie vor Vorgaben zu beachten, beispielsweise, dass diese in einer Packstelle mit einem Erzeugercode versehen und in Eierschachteln verpackt werden müssen. Das Vermarkten frischen Geflügelfleisches aus der eigenen Schlachtung aus dem Beobachtungsgebiet ist auch erst wieder nach Aufhebung des Beobachtungsgebietes möglich.
Eine ausführliche Auflistung aller Maßnahmen, welche nach wie vor im Beobachtungsgebiet zu beachten sind, können der Allgemeinverfügung vom 29. März entnommen werden. Diese ist auf der Internetseite des Landratsamtes zu finden. Für die Aufhebung des Beobachtungsgebietes müssen alle notwendigen Maßnahmen, zum Beispiel eine risikoorientierte Beprobung im Sperrbezirk abgeschlossen sein. Eine Aufhebung kann jedoch frühestens am 24. April erfolgen und dies auch nur dann, sofern alle notwendigen Maßnahmen abgeschlossen sind und  es nicht zu einem erneuten Seuchenausbruch kommt.

Link zur Allgemeinverfügung des Landratsamtes Ludwigsburg